Richtiges Saunabaden

  • Nehmen Sie sich für das Saunabad genügend Zeit, ca. 2 bis 3 Stunden.
  • Sie benötigen ein Liegetuch, zwei Handtücher, Badeschuhe, Seife, Shampoo, und wenn vorhanden, einen Bademantel und zum Schluss für Ihre Haut eine Körperlotion.
  • Vor dem Saunagang wird erst einmal geduscht.
  • Trocknen Sie sich gut ab, denn mit trockener Haut schwitzen Sie schneller.
  • Ein warmes Fußbad vor der Sauna fördert ebenfalls das Schwitzen.
  • In der Sauna legen Sie sich Ihr Saunatuch unter Ihren Körper. Legen Sie sich auf die mittlere oder auf die obere Bank, aber bleiben Sie nicht länger als 15 min. in der Sauna. Ihr Körper wird Ihnen signalisieren, wenn er genug hat.
  • Die letzten 2 bis 3 Minuten sollten Sie sich aber wieder aufrecht hinsetzen und ein wenig Ihre Füße auf und ab bewegen, damit Ihre Blutzirkulation wieder in Bewegung kommt und Ihnen beim Rausgehen nicht schwindelig wird.
  • Gehen Sie, wenn Sie aus der Sauna kommen, zuerst an die frische Luft und atmen Sie tief durch. Ihr Körper braucht jetzt dringend Sauerstoff.
  • Erst jetzt kühlen Sie sich mit kaltem Wasser ab. Dazu benutzen Sie entweder den Kneipschlauch, die Schwalldusche oder die normale Dusche. Anschließend können Sie sich in einem Tauchbecken erfrischen.
  • Im Anschluss an das Abkühlen machen Sie ein warmes Fußbad. Das bewirkt ein Wärmegefühl bis zum Kopf hinauf.
  • Wiederholte Kaltwasseranwendungen trainieren Ihre Blutgefäße und erhöht mit der Zeit die Widerstandsfähigkeit Ihres Körpers.
  • Gönnen Sie sich jetzt eine Ruhepause von ca. 20 min. Am besten an der frischen Luft, in eine Decke eingepackt.
  • Sie können zwischen den Saunagängen auch das Solarium benutzen oder gönnen Sie sich eine Massage, denn die Wärme die Sie aufgenommen haben, hat Ihre Muskeln für eine Massage sehr gut vorbereitet.
  • Die nächsten Saunagänge führen Sie wie den ersten durch.
  • Aber mehr als drei Saunagänge sind nicht nötig. Auch hier gilt: Mehr ist nicht immer gut.
  • Denken Sie daran, dass dieser kleine Leitfaden hier Ihnen nur eine Anregung geben soll. Viel wichtiger ist: Hören Sie auf Ihren Körper, denn er ist der beste Ratgeber für Sie.